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Es geht in großen Schritten weiter mit unserem Abenteuer Zwei im Eis!

Auch wenn wenn unser Crowdfunding nicht erfolgreich war, sehen wir es als eine riesigen Schritt in die richtige Richtung und einen vollen Erfolg! Warum? Weil …

  • wir die erreichten 41.000 € als eine Bestätigung dafür sehen, dass ihr unser Projekt unterstützenswert findet
  • wir viele neue Sponsoren zugewinnen konnten. Eine Übersicht findet ihr hier
  • wir durchweg tolles Feedback für das Projekt bekommen haben
  • wir jetzt an Material und Know-How alles zusammen haben, was wir brauchen um unser Gefährt in Maßtab 1:1 als Prototypen zu konstruieren und erste Test zu machen. Ende Januar 2018 planen wir unser Gefährt zum ersten mal in einer Prototyping-Variante testen zu können.

Aber auch wenn wir das alles sehr positiv sehen, hat die fehlende Finanzierung Auswirkungen auf den Zeitplan. Da wir uns nun nicht Vollzeit um das Projekt kümmern können, brauchen wir mehr Zeit für die Umsetzung, Tests und Übungsläufe etc. Da außerdem das jährliche Zeitfenster in dem wir in Alaska unterwegs sein können ziemlich fix ist, bedeutet das, dass wir unser Projekt um ein ganzes Jahr nach hinten verschieben.

Start der Reise ist nun also August 2019: Das bedeutet aber nicht, dass in der Zwischenzeit weniger passiert!

Wir planen für Frühjahr, Sommer und Winter 2018 ausgiebige Touren mit dem Prototypen von Urmel. Auch diese werden dokumentieren und mit Euch auf Facebook und Instagram teilen.

Wir freuen uns riesig, das unser Projekt vorwärts geht und darauf, dass Urmel nun endlich konkret wird!

Eure Adventure Twins,

Paul und Hansen

paulhoepner

Als jüngerer Zwilling ganze 5 Minuten hinterher, aber ebenso am 6.4.1982 in Singen am Hohentwiel geboren. Hat nach dem Abitur ein Jahr in Australien verbracht, anschließend Mediendesign in Köln studiert und in Berlin als Web- und App-Konzeptioner gearbeitet. 2015 schloss er den Studiengang »Human Factors« an der TU Berlin ab.

3 comments

Michèle - 28. Dezember 2017 Reply

Ich hab soeben zum dritten(!!!) Mal auf spiegel-TV Eure Tour nach Shanghai “mitgemacht”, – grossartig! Ich bewundere Eure Leistung, Euren Mut, Euren “Wahnsinn” genauso, wie Euren Charme und Euren Witz. Für Euer Urmel-Abenteuer alles erdenklich Gute!!! Freu mich schon jetzt auf den Film! Toi-toi-to!!! Herzliche Grüsse aus Zürich, M.

Ulrich Winterhalter - 7. März 2018 Reply

Das Problem einer Tour durch China besteht in der Erlangung eines Visums. Die Chinesen verlangen für ein Visum ein Rückflugticket und vorgebuchtes Hotelzimmer für jeden Tag in China. Ich bin letztes Jahr 2017 mit dem Rad auf dem Weg nach China gewesen. Bislang war Bishkek in Kirgistan immer noch eine sichere Bank, wo man über eine Agentur ein Chinavisum bekommen konnte. In Bishkek habe ich aber auch kein Visum mehr bekommen. Begründung: Chinesische Visa dürfen nur von den Botschaften in den Herkunftsländern der Antragsteller ausgestellt werden. Da bekomme ich aber kein Vsum aus den bekannten Gründen (Rückflugticket und Hotelbuchungen). Die einzige Möglichkeit an ein Visum zu kommen ist eventuell über eine Einladung. Die Chinesen sind nicht nur nicht kooperativ, sondern auch notorische Kontrolleties. Dies sollte nicht verschwiegen werden. 2 Freunde von mir sind über eine Einladung an ein Visum gekommen. Die sind permanent kontrolliert worden, so dass sie sich in Urumqi entschlossen haben vom Rad zu steigen und nach Hause zu fliegen. Die Chinesen mögen keine Tourenfahrer, sondern nur Touristen, die mit einer Reisegesellschaft unterwegs sind. Ich war früher schon einmal in China und bekam ein 30tägiges Visum. Ein einziger Witz für ein so grosses Land. Das ist zwar verlängerbar. Das ist aber je nachdem wo man um eine Verlängerung bittet auch mit Problemen verbunden. Ich selbst bin von Bishkek nach Bangkok geflogen und habe dort meine Tour durch Asien fortgesetzt. Ich fahre meine Touren generell ohne Sponsoren, um völlig unabhängig zu sein.

paulhoepner - 8. März 2018 Reply

Hallo Ulrich, man kann das umgehen, wenn man einfach einen Hin- und Rückflug bucht, und den dann eben wieder storniert. Man muss dann eben einen teuren nehmen bei z. B. Lufthansa, die man auch ohne Probleme stornieren kann. Das gleiche geht für Hotels: Einfach auf HRS buchen, darauf achten, dass man es bis 2 Tage vor check in stornieren kann. Nach Ausstellung des Visas dann einfach alles wieder stornieren. Bei den Hotels fallen nicht kosten an, bis man eingecheckt hat. Meine Empfehlung: Mit einem 30 tage Visum einreisen, und dann
in einer großen Stadt mit Hilfe einer “Agentur” verlängern, z. B Chengdu. Für 100 $mehr (inoffiziell) bekam man zumindest 2012 auch einfach ein 6 Monats-Visum … ich hoffe das hilft auf weiteren Touren 🙂

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