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Was macht Urmel zum perfekten Gefährt?

Für unser neues Abenteuer “Zwei im Eis” wollen wir 4000 km aus eigener Kraft durch die Wildnis reisen, vom südlichsten Punkt in Alaska bis in den hohen Norden. Als Fortbewegungsmittel haben wir “Urmel”, ein selbstgebautes Multifunktionsfahrzeug, dass uns Schutz bietet und ein Vorwärtskommen abseits von Pfaden, über Stock und Stein, Pisten, Sand, Wasser, Schnee und Eis ermöglicht und ausschließlich mit Pedalen angetrieben wird. Wie? Seht selbst!

 

Und so sieht unser erster Prototyp aus:

Momentan suchen wir dafür noch Sponsoren – interessierte Unternehmen können sich bitte hier melden: hoepner@kaefferlein-koehne.de

paulhoepner

Als jüngerer Zwilling ganze 5 Minuten hinterher, aber ebenso am 6.4.1982 in Singen am Hohentwiel geboren. Hat nach dem Abitur ein Jahr in Australien verbracht, anschließend Mediendesign in Köln studiert und in Berlin als Web- und App-Konzeptioner gearbeitet. 2015 schloss er den Studiengang »Human Factors« an der TU Berlin ab.

1 comment

Peter Paris - 16. Februar 2022 Reply

Moin!
Eure Reise nach Schanghai war interessant und aufschlußreich. Ihr habt selbst erlebt, dass Material versagen kann und dass auf Dauer eher die konventionellen Dinge verläßlich sind. Eure Erfahrungen haben sich schließlich in Eurer Ausrüstungsliste niedergeschlagen. In dieser Liste empfiehlt Ihr zum Beispiel, keine Federgabel zu benutzen, sondern eine starre Frontgabel. Oder es wird auf die feste Iso-Matte verwiesen und Ihr beschreibt auch, welche Nachteile aufblasbare Matten haben. So weit, so gut. Beim Blättern durch Eure Seite finde ich das URMEL-Projekt und die Planung, mit diesem Offroadfahrzeug ins Eis zu wollen. Mit diesem Fahrzeug hält allerdings viel reparaturanfälliges Material Einzug in Eurer Reiseprojekt. Ich bin Bootsfahrer, Segler, um präziser zu werden. Ich habe einige Fahrtensegelreisen hinter mir und möchte Euch an dieser Stelle an Euer Motto der Simplizität erinnern. Viele Segler sind häufig am Schrauben, weil sie zu viel Technik haben und versauen sich dadurch oft die Reise. Ich kann Euch nur empfehlen, NICHT mit einem Prototypen, wie URMEL einer ist, auf die Reise zu gehen. Je mehr Technik den Erfolg einer Reise bestimmt, desto größer ist das Risiko, dass genau diese Technik im Falle ihres Versagens die Reise ruinieren kann. KEEP IT SILLY SIMPLE = KISS. Oder auch: KEEP IT SIMPLE (but) SAFE! Das sind Seglerleitsätze aus dem englischsprachigen Raum. Was Ihr braucht sind meiner Meinung nach Fahrräder für den Offroad-Einsatz und – bei Erreichen des Eises – Reifen mit Spikes. Außerdem braucht Ihr einen großkalibrigen Revolver sowie Pfefferspray, das speziell zur Bärenabwehr entwickelt wurde. Also das Produkt, das die größte Reichweite hat. Einer von Euch hat das Pfefferspray, der andere den Revolver. Versagt das Pfefferspray, ist der Revolver der letzte Ausweg. Ein kurzläufiger Revolver mit 5 oder 6-Kugeltrommel, Kaliber 44 oder Kaliber 357 Magnum plus Gürtelholster können Eure Lebensversicherung sein. Argumentiert bitte nicht mit dem Stuss “wir sind Pazifisten” oder “wir haben was gegen Waffen”; denn der Grizzly oder der Polarbär diskutiert in der Regel nicht mit Euch, kurz bevor er Euch angreift, um Euch zu fressen. Die Waffe könnt Ihr als Besucher der USA nur inoffiziell kaufen. Im Video, das Ihr wahrscheinlich machen werdet, muß das ja nicht erwähnt werden. Verzichtet nicht darauf! Oder wollt Ihr Opfer sein wie z.B. auf Eurem Reiseabschnitt in Kasachstan? Alles Gute und laßt es Euch bloß nicht ausreden! MfG. Peter Paris, Travemünde

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