Es wird abenteuerlich, das ist unser Programm

Ihr verbringt einen abenteuerlichen Tag gemeinsam mit uns. Wir erzählen euch von unseren Abenteuern, es gibt ausgefallene Snacks und das Highlight: Ihr baut ein Floß und müsst versuchen damit das andere Ufer zu erreichen. Für Proviant unterwegs ist gesorgt, abends erwartet Euch ein BBQ mit ungewöhnlichen und kulinarischen Leckereien von unseren Reisen :=)

Unser Versprechen: Ihr werdet alle mit einem Lächeln im Gesicht in den nächsten Tag starten, mit einzigartigen Erfahrungen im Gepäck!

In der neuen Multivisionsshow berichten wir anschaulich, unterhaltsam und informativ von Inhalt und Ausrichtung, dem derzeitigen Entwicklungsstand und den Fortschritten unseres neuen Projektes  „Zwei im Eis – das Pre-Adventure“. Wir werden versuchen, mit einem selbstgebauten, pedalbetriebenen Amphibienfahrzeug von August 2019 bis Februar 2020 quer durch Alaska zu fahren.

Alles begann – nach unseren Projekten „Zwei um die Welt“ und „Zwei nach Shanghai“ mit der Suche nach einer Idee für unser nächstes Abenteuer. Eine von vielen Ideen packte uns sofort, denn sie ist die Realisierung eines alten Kindheitstraumes. Wieder ´mal so  eine Idee, von der die meisten zuerst denken, „das ist doch unmöglich“. Auch wir waren uns anfangs gar nicht so sicher, ob sich dieser Plan umsetzen ließe: Unser Traum war schon immer, ein Gefährt zu konstruieren und zu bauen, mit dem wir uns überall bewegen können, über Land und auf Wasser, über Stock und Stein. Und wo läge die perfekte Herausforderung für ein solches Hoepner-Mobil: in Alaska!

Wir legten los: Erste Skizzen und Ideen zeigen, dass wir uns diesmal vielleicht doch übernommen haben. Aber wir sind von der Idee regelrecht infiziert. Nach vielen erfolglosen Anläufen haben wir dann doch endlich einen Ansatz, der unser Vorhaben möglich machen kann und der alle Kriterien des Vorhabens – soweit man sie planen kann – erfüllt. Schnell bauen wir einen 1:10 Prototypen, mit dem wir die Idee tatsächlich verifizieren können. Wir sind euphorisch und optimistisch wie nie zuvor. Aber das Projekt ist nicht nur schwierig, sondern auch teuer. Wir starten ein Crowdfunding, in das wir viel Liebe und Aufwand investieren, erreichen aber von den geplanten 89.000 € aber nur knapp 41.000 – und gehen somit am Ende leer aus. Die Finanzierung ist gescheitert. Das Projekt aber nicht! Denn wir haben verstanden und gelernt und wir machen weiter. Unser neuer Plan: Weniger ist mehr. Wir bauen aus billigen Materialien einen fahrbaren Prototypen in Originalgröße, um zu beweisen, dass „Urmel” funktioniert. Wir investieren all unser Geld und alle Zeit, die wir haben, in das Projekt, verbringen jeden Tag, jedes Wochenende, Tage und Nächte, monatelang in der Werkstatt. Und endlich, da steht es, das erste Modell von „Urmel“ in Originalgröße.

Wir machen Testfahrten, die Technik hat Macken, aber die Idee funktioniert. Schnell werden weitere Pläne geschmiedet. Längere Touren werden unternommen, über Flüsse in Brandenburg, in die Skihalle nach Senftenberg – und in einem Berliner Tiefkühlhaus werden erste Kältetests gemacht.

Unser Vortrag wird lückenlos begleitet durch Filme, Fotos und natürlich bringen wir unsere ersten 1:10 Modelle mit. Wir zeigen die Niederlagen, die Rückschläge und die Erfolgsmomente.

Wie so oft im Leben, ist auch bei unserem neuen Abenteuer der Weg dorthin ein Teil des Ziels – nicht aufgeben, inspiriert sein und kreativ, Hürden überwinden, und neu anfangen, wenn es Rückschläge gibt. 

In der Show “Zwei um die Welt” berichten wir von einer Weltumrundung der besonderen Art. Wie schon Phileas Fogg aus Jules Vernes Buch »In 80 Tagen um die Welt« versuchen wir, in eben dieser Zeit den Erdball zu umrunden. Im Unterschied zu Phileas Fogg, der für sein Vorhaben über 20000 Pfund hatte, haben wir unser Zuhause in Berlin ohne einen einzigen Cent in der Tasche verlassen. Die Reise führt uns durch 18 Länder, von Europa über den amerikanischen Kontinent durch Fernost und Asien und schließlich zurück nach Hause.

Warum der Zeitdruck? Warum ohne Geld?  Eine Reise ohne Geld macht man nicht alleine, man schafft sie nur mit der Hilfe fremder Menschen, denen man tagtäglich begegnet. Zwangsläufig wird man mit seinen eigenen Vorurteilen konfrontiert, aber unter Zeitdruck hat man nicht den Luxus, diesen nachzugeben, im Gegenteil: Man nutzt jede noch so kleine Chance. Das führt zu den  Begegnungen und zu einer Offenheit, die man unter anderen Bedingungen vermutlich nie erleben würde – und man bringt Menschen zusammen, die sich sonst nie begegnen würden.

Die Reise zeigt auf beinahe wunderbare Weise, wie hilfsbereit Menschen weltweit sind, egal ob reich oder arm. Sie zeigt, wie nah man Menschen kommen kann, gerade wenn Geld keine Rolle spielt. Ein schönes Kontrastprogramm in Zeiten von Populismus, Fremdenhass und Vorurteilen.

Aber wie schafft man das? Neben großem Urvertrauen und Durchhaltevermögen brauchten wir den Mut, oftmals sehr ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen: Trampen im Flugzeug über den Atlantik? Jobben bei Hells-Angel-Rocker Pete? Witze verkaufen auf der Straße? Up-Cycling aus Fahrradleichen? Schmuck verkaufen auf der Straße in Neu-Delhi? Das ist nur eine kleine Auswahl der Aktionen, die wir teils erfolgreich, teils vergebens unternahmen. Mit vielen Zerwürfnissen, Höhepunkten und auch Niederlagen – dem Scheitern manchmal ganz nach – haben wir es am Ende geschafft.

In der Show “Zwei nach Shanghai” berichten wir von unserer Radreise von Berlin nach Shanghai. 13.600 Kilometer in 204 Tagen. Durch Russland, Kasachstan, Krigisistan und China. Neben fremden Ländern, Begegnungen und atemberaubenden Landschaften geht es um zwei Brüder, die sich über viele Jahre beinahe aus den Augen verloren hatten und mit diesem gemeinsamen Abenteuer wieder zueinander finden.

Nur das Allernötigste haben wir geplant und ansonsten darauf gesetzt, dass schon alles gut gehen wird. Was an unserem 30. Geburtstag nicht erledigt ist, bleibt unerledigt, so z. B. das Visum für China. Allzuoft haben uns unsere Naivität und unser Unwissen in gefährliche Situationen gebracht, im Gegenzug konnten wir den Menschen und den Ländern unvoreingenommen begegnen und die Freiheit in vollen Zügen genießen. Sieben Monate bereisen wir exotische Schauplätze und erleben Wechselbäder der Gefühle: An der russischen Grenze werden wir beinahe verhaftet, nur die grenzenlose Hilfsbereitschaft der Kirgisen kann das vorzeitige Ende unserer Tour verhindern; der gewagte Versuch, nach Tibet zu kommen, scheitert und führt uns über den Himalaya auf über 5250 Meter hohe Berge. Ein mutiger Roadtrip, bei dem der engste Freund nie von der Seite weicht.

Unser Vortrag wird lückenlos begleitet durch Filme und Fotos. Wir zeigen sowohl die schönen als auch die dramatischen, manchmal gar hässlichen Situationen und erzählen auf sehr humorvolle und authentische Weise, wie uns ohne viel Erfahrung eine “Radtour” von Berlin bis nach Shanghai brachte.

Wie fanden andere unsere Shows?

Die interaktive Präsentation und der Austausch mit dem Publikum waren eine Wucht. Hat Lust auf mehr gemacht!

Michael Vaqîl Maaß Düren, Das Lumen 19. September 2018

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