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Unser besuch beim “Betriebsarzt” für den Fitness-Check

Was will man auf keinen Fall, wenn man in Alaska mitten im Nirgendwo ist? Krank werden, sich verletzen, oder feststellen, dass man Asthma hat, was leider erst bei sehr kalter Luft spürbar wird!

Wie verhindert man das?Alles Risiko kann man natürlich nie ausschließen, aber man kann es so weit es geht minimieren. Genau dabei hat uns das offenherzige und kompetente Team von betriebsarztservice.de  geholfen. Spezialisiert sind die Mediziner auf Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit, so zum Beispiel auch berufliche Auslandsaufenthalte, Fahrtauglichkeit und Impfberatung, aber auch Bildschirmarbeitsplatzuntersuchungen und Grippe-Impftage. Entsprechend viel Wertvolles haben sie auch für Expeditionen unserer Art beizutragen.

Dazu wird erstmal jedes Sinnesorgan auf seine Funktionsfähigkeit geprüft, Blut- und Urinproben abgenommen und Ruhe- und Belastungs-EKGs gemacht. Das alles führt zu einem sehr umfassenden Bild und zeigt auf, was evtl. nicht stimmen könnte. Auffälligkeiten werden dann detailliert weiter verfolgt. Diese Messungen werden nun in ein paar Monaten und dann nochmal direkt vor der Reise durchgeführt, so hat das Team dann auch Verlaufswerte und kann tendenzielle Entwicklungen erkennen.

Neben diesem “Screening”  haben wir aber außerdem eine sehr detaillierte medizinische Beratung bekommen. Dazu haben sich die beiden Ärzte wirklich in die Thematik Outdoor und Alaska eingearbeitet. Neben den Warnungen vor dort kursierenden Krankheiten (Wer hätte gedacht, das das “West-Nil-Virus” dort zu finden ist?) und entsprechender Impfplanung ging es auch ganz spezifisch um das Verhalten in den kalten klimatischen Bedingungen, Erfrierungen, Verletzungen durch Wildlife und die autonome Notfallbehandlung in Gebieten, in denen es Tage oder im schlimmsten Fall Wochen dauern kann bis man zu einem Arzt gelangt. Die meisten Themen wurden natürlich nur angerissen, aber wir haben nun einen guten Überblick und können unsere Schulungen und Trainings darauf ausrichten.

Ich muss echt sagen, ich hab mich da sehr gut aufgehoben und verstanden gefühlt, und das, obwohl unsere Expedition sicher keine alltägliche Herausforderung für die Ärzte und Schwestern in der Praxis ist.

Jetzt warten wir gespannt auf die Ergebnisse. In ein paar Monaten gehts wieder hin. Und wenn wir weiter fleißig trainieren, werden unsere Ergebnisse dann weiter so gut sein, dass wir ohne bedenken unsere Tour beginnen können.

Wer noch nach einem herausragenden Betriebsarzt-Team sucht: betriebsarztservice.de  kann ich Euch empfehlen!

 

Hansen Hoepner

Fünf Minuten vor seinem Bruder Paul geboren, studierte an der Akademie für Bildende Künste Maastricht Produktdesign, Goldschmiede und Fotografie. Seit 2014 arbeitet er an dem Kreativprojekt »KAOS« (www.kaosberlin.de) mit und hat sich dort mit einer Werkstatt für Goldschmiede und Produktdesign selbstständig gemacht.

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